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Nordpark Düsseldorf: Wasserspiele, Skulpturen und ein Japanischer Garten

Der Nordpark in Düsseldorf ist ein beliebtes Ausflugsziel. In dieser öffentlichen Grünanlage im Stadtteil Stockum erwarten Sie dreierlei Highlights: das Aquazoo Löbbecke-Museum, der Japanische Garten und der Skulpturenpark. Für einen Kurzurlaub vor der Haustür bietet der Park genügend Abwechslung für Groß und Klein.

Entstehung des Parks im Jahr 1937

Der Nordpark in Düsseldorf wurde 1937 für die Reichsausstellung "Schaffendes Volk" als Propagandaausstellung der Nationalsozialisten eröffnet. Teil der Reichsausstellung waren die Skulpturen des Parks. Diese stellten die Berufe und Stände des arbeitenden Volkes dar. Von den ursprünglich zwölf entlang der Wasserachse aufgestellten Skulpturen sind heute nur noch sechs zu sehen: der Bauer und die Bäuerin, der Fischer, der Falkner, die Winzerin und die Schäferin. Zur Ausstellung gehörte auch die 1937 von Edwin Scharff erschaffene Skulptur "Die Rossbändiger" am Eingangsportal. Viele Werke dieses Künstlers wurden von den Nazis als entartete Kunst vernichtet. Die zentralen Bereiche des Parks präsentieren sich heute so, wie sie 1937 angelegt wurden.

Rundgang durch den Nordpark - vorbei an japanischem Ahorn und Seerosen

Der komplette Rundgang durch den weitläufigen Nordpark Düsseldorf hat eine Länge von etwa 3 km. Die Wege führen an Wasserspielen vorbei, Skulpturen, seltenen Baumarten, Blumenbeeten, dem Japanischen Garten und dem Seerosengarten. Die großen, von Bäumen gesäumten Rasenflächen trennen die einzelnen Gartenbereich voneinander ab. In dem etwa 36 hagroßen Park lädt ein Café zum längeren Verweilen mit Blick ins Grüne ein. Spannender als das Café und die Spielplätze finden die meisten jüngeren Besucher jedoch den Aquazoo. Dessen Besuch sollte jeder "Rundgänger" in seine Tagesplanung mit einbeziehen.

Das Aquazoo Löbbecke-Museum - mehr Zoo als Museum 

Das 1987 erbaute Aquazoo Löbbecke Museum im Nordpark Düsseldorf ist eine einzigartige Mischung aus Aquarium, Zoo und Naturkundemuseum. Der Rundgang führt durch 25 Themenräume, 140 Aquarien, Terrarien und zu über 1.400Sammlungsobjekten. Interaktive Medien laden zum Mitmachen ein. Nicht nur Kinder sind fasziniert von afrikanischen Brillenpinguinen, indonesischen Riff-Haien, Leopardschildkröten und der Madagaskar-Boa. Sehr beliebt ist auch da Pottwalskelett, das als eines der größten erhaltenen Skelette Europas gilt. 

Der "Japanische Garten am Rhein" - Entspannung auf die fernöstliche Art

Der etwas versteckt gelegene "Japanische Garten am Rhein" im Nordpark Düsseldorf wurde vom Garten- und Landschaftsarchitekten Iwakii Ishiguro und dessen Sohn im Stil eines Teichgartens (Chitei) geplant. Japaner bezeichnen den Teichgarten auch gerne als Lustgarten. Er stellt ein idealisiertes Abbild der Natur dar. In Japan findet man diese Gartenformseit dem 17. Jahrhundert. Die Pflanzen- und Baumgruppen, die Steine und der Wasserlauf sind ausgewogen komponiert und erfreuen in ihrer Harmonie jeden Besucher. Stilecht sind auch die Koikarpfen im Teich. Sie stammen aus dem Tempel Nara in Japan. Kiefern und japanischer Fächerahorn säumen die Teiche und Bachläufe. Gestresste Großstadtbewohner und Touristen finden hier lauschige Ecken mit unterschiedlichen Landschaftsbildern. Alle Elemente der rund 5.000 qm großen fernöstlichen Idylle, wie Bäume, Steine, Wasserfälle, die steinerne Laterne, Quellen und Hügel, haben eine symbolische Bedeutung. Dem Mitteleuropäer bleibt diese jedoch oft verborgen. Es lohnt sich, diesen Teil des Parks zu unterschiedlichen Jahreszeiten zu besuchen. 

Skulpturenpark - von gegenständlich bis abstrakt

Im Skulpturenpark im Nordpark Düsseldorf sind figürliche Skulpturen aus dem Beginn des zwanzigsten Jahrhundert zu sehen und zeitgenössische abstrakte Skulpturen internationaler Bildhauer ab den 1960er Jahren. Zu den vertretenen Künstlern zählen André Bloc und George Rickey und Künstler der Düsseldorfer Kunstszene. Die vielzählingen modernen Kunstobjekte sind meist abstrakt und bilden ein Gegengewicht zu den gegenständlichen Skulpturen der 1930er Jahre. Die Skulpturen von Luis Guerrero und Gregor Merten gehen auf eine Gemeinschaftsausstellung der Gruppe "Zyklon" im Jahre 1986 zurück.